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Buchtipps

Ein bißchen spät komme ich mit dieser Buchempfehlung, weil „Der Ausflug“ von Dirk Kurbjuweit schon vor geraumer Zeit erschienen ist – aber jetzt beginnt die Ferienzeit und vielleicht planen Sie eine Reise in die mecklenburgische Seenplatte oder ähnliche Gegenden in unserem Osten?

Es ist ziemlich lange her, dass ich in San Francisco war.

Es gibt viele Bücher von jungen schwarzen Frauen in der letzten Zeit, und leicht ketzerisch muß man sich fragen, ob diese Verlagspolitik vielleicht mehr dem schlechten Gewissen alter weißer Männer geschuldet ist als der Qualität der Literatur.

von Jakob Augstein ist eines dieser Bücher, in denen der Held unausweichlich auf einen Abgrund zutreibt und man – nein – frau daneben steht und rufen möchte: Halte ein! Was tust Du da?

Wir sind im Jahr 2019, der dreißigste Jahrestag des Mauerfalls steht vor der Tür. Alexander Landmann vom Magazin „Fakt“ braucht eine Story. Parallelen zum „Spiegel“ sind beabsichtigt. Bei Recherchen stößt Landmann in Stasiunterlagen auf die Geschichte von Michael Hartung, einem ehemaligen Reichsbahner und stellvertretenden Stellwerksleiter am Bahnhof Friedrichstraße. Hartung soll den Bolzen einer Weiche entfernt haben, wodurch 127 Fahrgäste einer S-Bahn unfreiwillig in den Westen gelangten. Hartung landete im Stasiknast. Landmann hat seine Story.

Selten, ganz selten gibt es Bücher, die sind so gut, dass mir die Worte fehlen. Der neueste Roman von Yasmina Reza ist so eines, und daher sage ich hier nur: lesen sie es. Lesen Sie es unbedingt.

Von China wissen wir nicht wirklich viel – ich nehme an, dass nur wenige unter Ihnen das Land ausführlich bereist oder gar dort gelebt haben. Was bleibt uns also, wenn wir uns bilden wollen: das Fernsehen, das zur Zeit nicht gerade Erfreuliches von dort berichtet. Dabei ist der Kunstschnee zur Winterolympiade noch eine lässliche Sünde im Verhältnis zur stetig steigenden Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit.

Manche Vorlieben lassen mit dem Alter nach, da sage ich Ihnen ja nichts Neues. Die Vorliebe für das Balancieren auf schmalen Mäuerchen, Achterbahnfahren, bis Mittags schlafen – und ein wenig auch die Lust an Gruselromanen. Als Jugendliche habe ich alle verschlungen, Lovecraft und Blackwood, Poe natürlich, von King nicht zu reden, dessen Alterswerk  durchaus lesenswert ist.

Endlich habe ich es doch geschafft, das letzte Buch von Daniela Krien zu lesen, wobei der Zeitverzug nicht an meiner Unlust lag, denn ich schätze die Autorin sehr und hätte ihr Buch auch  blind empfehlen können.

kommt unerwartet und sie ist verstörend: Weißt Du eigentlich von der Affäre Deines prächtigen Ehemannes? Ja, Ruth ist im Bilde, aber fragt sich, woher, verdammt noch mal, der ihr unbekannte Herr Breuer, von dem die mail scheinbar stammt, diese Kenntnis hat.