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Einsamkeit und Recht und Freiheit - Eva Demski im Gespräch mit Rupert von Plottnitz

14.07.202120:00 Uhr

Leider steht die wunderbare Veranstaltung "Frankfurt liest ein Buch" auch dieses Jahr noch im Schatten der Pandemie, und es trifft ausgerechnet "Scheintod" von Eva Demski, ein Buch und eine Autorin, die so viel mehr Publikum verdient, als wir dieses Jahr hereinlassen können.

"Der Mann", um den es in diesem Buch geht, war Strafverteidiger, ambitioniert, anarchistisch, kämpferisch  - und schwul, was jedenfalls hinsichtlich seiner Profession nichts zur Sache tut. Er bringt sich um und seine Witwe wird eingeholt von Erinnerungen und kontaktiert von Menschen aus dem RAF-Umfeld, für die der Tote offenbar etwas aufbewahrt hatte...

Um Einsamkeit einer zurückgelassenen Frau geht es, um Recht, geboren aus einem Unrechtsstaat, und um Freiheit, der Freiheit einer Frau, die der Frauenbewegung so nahestand wie den Linken - aber sich von keiner Ideologie vereinnahmen ließ.

Vor allem in diesem Aspekt haben Eva Demski und Rupert von Plottnitz einiges gemein, so scheint es.

Ich hoffe, wie werden am Ende dieses Abends der Frage näher gekommen sein, ob wir heute weiter sind als damals, insbesondere, was Recht und Freiheit angeht....

 

Ich bitte um Verständnis, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen nur angemeldete Besucher eingelassen werden können und die Zahl der möglichen Zuschauer von den Wetterbedingungen abhängen wird.

Aber vielleicht wiederholen wir das alles noch einmal, wenn wieder mehr Bewegungsfreiheit herrscht.

 

Ihre Gabriele Rittig

 

Berger Straße 122, Hinterhaus

15 Euro incl. Getränk

Roman
EAN: 9783458178965
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